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Auf ihrer Tagung im Februar 2007 hat die Nordelbische Synode im Kontext ihrer Beratung der „Eckpunkte zur Ergänzung der Rechtsgrundlagen für kirchengemeindliche Kooperationsformen in der NEK" beschlossen, die Kirchenleitung um eine Veröffentlichung der Erfahrungen von Kirchengemeinden mit bestehenden Kooperationsfor-men zu bitten. Eine Arbeitsgruppe aus Mitgliedern des Dezernates T und der Projektgruppe „Zukunft der Ortsgemeinde" ist mit der Erarbeitung beauftragt worden. Sie hat Interviews durchgeführt und die Ergebnisse zusammengestellt. Bei der vorliegenden Darstellung "Kirchengemeinden in Kooperation" handelt es sich um eine exemplarische Veröffentlichung von unterschiedlichen Kooperationsformen, wie sie zurzeit in Kirchengemeinden der NEK praktiziert werden. Diese unterschiedlichen Kooperationen orientieren sich an den Möglichkeiten, die die bestehende Verfassung ermöglicht und konzentrieren sich in ihrer Zusammenarbeit dementsprechend auf drei Rechtsformen:
- Kooperation: hier begegnen zurzeit drei unterschiedliche Formen, die sich hauptsächlich in der Verbindlichkeit ihrer Zusammenarbeit unterscheiden:
a) die lockere Kooperation in Form von gemeinsamen Aktivitäten b) die Kooperation mit verbindlichen Regelungen in Teilbereichen c) die vertraglich geregelte Kooperation mehrerer Gemeinden, die gemeinsam eine „Region" bilden.
- Kirchengemeindeverband
- Fusion
Bei der Auswahl zu befragender Kirchengemeinden wurden die drei Sprengel ebenso berücksichtigt wie unterschiedliche soziale Komponenten, der ländliche Raum ebenso wie großstädtische und kleinstädtische Milieus. Auch der Zeitdauer der bestehenden Kooperationen wurde Rechnung getragen. Weiterhin sind alle Erfahrungen der Gemeinden dokumentiert, die sich aufgrund einer Veröffentlichung in der Beilage „Gemeinde lebt" im Mai gemeldet haben. Die Kirchengemeinden wurden je in einem Interview befragt, an dem haupt- und ehrenamtliche Repräsentanten teilnahmen, die sich anhand eines Fragenkatalogs auf die Gespräche vorbereiten konnten. Ziel dieser Gespräche war, die Kooperationserfahrungen von Gemeinden in ihrer Gestaltungsvielfalt so zu erfassen, dass die Chancen und Perspektiven ebenso wie die Widerstände und Begrenzungen deutlich werden konnten.
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