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Das Anhörungsverfahren in der Region Mitte ist größtenteils abgeschlossen.
Sehr intensiv an der Gestalt des künftigen gemeinsamen Kirchenkreises arbeiten die Kirchenkreise Kiel und Neumünster im Rahmen einer gemeinsamen Fusionslenkungsgruppe.
Die Kirchenkreise Plön und Segeberg sind sich ebenfalls über ihren Zusammenschluss einig. Sie betreiben bereits seit Jahren eine gemeinsame Verwaltung und legen voraussichtlich im Sommer 2006 ihre Diakonie zusammen.
In den Kirchenkreisen Münsterdorf und Rantzau arbeitet eine gemeinsame Steuerungsgruppe.
Offen ist die Situation im Bereich Südost-Holstein: Die vier Kirchenkreise Lübeck, Lauenburg, Eutin und Oldenburg propagieren seit Anfang 2006 einen gemeinsamen Kirchenkreisverband, der die Kirchenkreise rechtlich selbstständig lässt, aber Verwaltung, Dienste und Werke und teilweise Diakonie in einem Verband konzentriert. Dieses Modell wird von den vier Kirchenkreisen als Entgegenkommen gegenüber dem Vorschlag der nordelbischen Synode bzw. der Kirchenleitung gesehen.
Dazu hat es im Frühjahr 2006 Gespräche mit der Kirchenleitung gegeben. Die Kirchenleitung vertritt die Auffassung, dass eine Verbandslösung nicht dazu beitragen könne, in Nordelbien einheitliche Strukturen zu schaffen. Andererseits läge zwischen dem von den vier Kirchenkreisen gewollten Verbandsmodell mit wichtigen Kompetenzen für den Verband und einer Viererfusion kein großer Unterschied mehr. So hat die Kirchenleitung den vier Kirchenkreisen einen Zusammenschluss zu viert zwischenzeitlich vorgeschlagen. Die Kirchenleitung hatte dazu ausgeführt, dass es auch im Rahmen eines fusionierten Kirchenkreises möglich sei, einzelne Gestaltungsräume mit einer ortsnahen geistlichen Leitung, mit einer starken ehrenamtlichen Beteiligung und einem differenzierten Zuweisungssystem zu haben.
Ein gemeinsames Gespräch Mitte Mai 2006 hat die unterschiedlichen Auffassungen jedoch nicht annähern können. Oldenburg hat im Fall einer sog. „Zwangsfusion“ eine Klage angekündigt, auch Lauenburg prüft diese Möglichkeit.
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