Lenkungsgruppe

Die Nordelbische Synode hatte im November 2004 im Rahmen der 35 Reformbeschlüsse ein Verfahren zur Umsetzung der Reformen beschlossen, dass vor allem die Einrichtung einer Lenkungsgruppe und einer Arbeitsstelle vorsieht.

 

Die Lenkungsgruppe wurde eingesetzt, um in enger Abstimmung mit der Kirchenleitung den Umsetzungsprozess zu steuern und die Arbeitsstelle für Reformumsetzung und Organisationsentwicklung zu begleiten.

Der Vorsitz der Lenkungsgruppe wurde durch Bischof Dr. Hans-Christian Knuth, ab Januar 2009 durch Bischof Ulrich wahrgenommen.

Die Geschäftsführung der Lenkungsgruppe lag beim Leiter der Arbeitsstelle für Reformumsetzung – Pastor Jürgen Jessen-Thiesen

Aufgabe

Die Aufgabe der Lenkungsgruppe bestand darin,

  • in enger Absprache mit der Kirchenleitung die Umsetzungsprozesse zu steuern,
  • Schwerpunkte und Richtung vorzugeben
  • auf die Einhaltung der gemeinsamen Ziele zu achten
  • unterschiedliche Entwicklungen zusammen zu halten und dafür zu sorgen, dass in den Veränderungsprozessen die Einheit unserer Kirche gewahrt bleibt.
    Aufgrund der vielfältigen Prozesse, in denen sich nicht nur die Nordelbische Kirche, sondern auch die Kirchengemeinden, die Kirchenkreise sowie die Dienste und Werke befinden, sollte sie darauf achten, dass die Nordelbische Kirche nicht auseinander fällt in sich sehr unterschiedlich entwickelnde Einzelprozesse.

Arbeits- und Entscheidungswege

Um ihren Auftrag zu erfüllen, richtete die Lenkungsgruppe mehrere Projekt- bzw. Arbeitsgruppen ein, die ihr zuarbeiteten.

  • Zukunft der Ortsgemeinde
  • Verwaltung
  • Leitungsstrukturen
  • Umsetzung Eckpunkte
  • Nordelbische Dienste und Werke
  • Hauptamtliche Beschäftigung
  • Leitung in der nordelbischen Ebene 

     

 

Die Lenkungsgruppe erarbeitete aus den Ergebnissen der Projekt- und Arbeitsgruppen Vorlagen für die Kirchenleitung.

In der Kirchenleitung wurden die Vorlagen beraten, ggfs. verändert und als Einbringung der Kirchenleitung der Nordelbischen Synode zur Entscheidung vorgelegt.